Fünf Hormone, die das Gewicht beeinflussen
- Insulin: Das Hormon Insulin reguliert den Blutzuckerspiegel. Ein hoher Insulinspiegel begünstigt Übergewicht und eine Insulinresistenz. Um einen erhöhten Insulinspiegel zu vermeiden, sollten Sie Zucker und andere einfache Kohlenhydrate möglichst vermeiden und dafür Vollkornprodukte, Gemüse und ballaststoffreiche Lebensmittel essen. Außerdem hilft regelmäßiger Sport dabei, den Insulinspiegel niedrig zu halten.
- Ghrelin: Ghrelin wird auch das „Hungerhormon“ genannt. Es ist für die Regulation des Appetits und der Energiebilanz verantwortlich und hat einen appetitstimulierenden Effekt. Durch den Verzehr von proteinreichen Lebensmitteln, wie Fleisch, Fisch, Eiern, Milchprodukten oder Hülsenfrüchten, kann Ghrelin wirkungsvoll gehemmt werden.
- Cortisol: Cortisol ist ein wichtiges Stresshormon. In Stresssituationen schüttet der Körper vermehrt Cortisol aus, wodurch sich der Blutzuckerspiegel erhöht und Heißhungerattacken verursacht. Diese Essattacken können Sie vermeiden, indem Sie regelmäßig kleinere Mahlzeiten essen und immer gesunde Snacks, wie Nüsse oder Obst dabei haben auf die Sie zurückgreifen können.
- Leptin: Das Hormon Leptin ist der Gegenspieler des Hungerhormons Ghrelin. Es reguliert das Hungergefühl und gilt als natürlicher Appetitzügler. Bei einer Leptinresistenz stellt sich kein Sättigungsgefühl ein, obwohl der Leptinspiegel im Körper hoch ist. Dies kann zu Übergewicht und Adipositas führen. Um einer Leptinresistenz vorzubeugen bzw. entgegenzuwirken, sollten Sie möglichst auf zucker- und fettreiche Speisen und Getränke verzichten.
- Glucagon-like Peptid 1: Das Peptidhormon Glucagon-like Peptid 1 hilft, den Blutzuckerspiegel zu regulieren und fördert die Insulinproduktion in der Bauchspeicheldrüse. Außerdem verzögert das Hormon die Magenentleerung und reduziert Hungergefühle. Sie sollten reichlich eiweißreiche Lebensmittel verzehren, da diese die Produktion von GLP-1 fördern.
Quelle: Eat smarter: Ausführlicher Artikel (mit Ernährungsempfehlungen), hier: